Medien: Gaming, Fernsehen und Online-Formate
Educ’ARTE
Das DFJW unterstützt das Projekt Educ’ARTE für Lehrkräfte und Schüler:innen. Educ’ARTE ist ein deutsch-französischer Video-on-demand-Dienst mit über 600 ARTE-Sendungen. Alle Dokumentarfilme, Magazine und Trickfilme haben einen pädagogischen Mehrwert und sind auf Deutsch und Französisch verfügbar.
Teil der Kooperation zwischen dem DFJW und Educ’ARTE ist auch die Entwicklung audiovisueller Unterrichtsmaterialien für den Französischunterricht in Deutschland und den Deutschunterricht in Frankreich. Das DFJW bietet mit Inter@ctions zu einigen der auf der Plattform verfügbaren Inhalte interaktive Lernmodule mit deutsch-französischen Aktivitäten an. Diese Lernmodule können auf der plaTTform.e Tele-Tandem® abgerufen werden.

„Morgen vielleicht“ – Webserie zum Thema Pop-Kultur, Wissenschaft und Science-Fiction
„Morgen vielleicht“ ist eine 6-teilige Webserie über Popkultur, Wissenschaft und Science Fiction. Die Serie der beiden YouTuber Phil Hauser (Deutschland) und Charlie Danger (Frankreich) wird von StringTheory produziert und auf Arte Future ausgestrahlt. Mehr Informationen finden Sie hier.
Jugendzeitung „EXTRA“
Die dreisprachige Jugendzeitung „EXTRA“ informiert über Umwelt, Kultur und Politik. Das Besondere dabei: Alle Themen werden von einem Redaktionsteam aus Studierenden und Schüler:innen aus Metz, Saarbrücken oder Esch-sur-Alzet unter die Lupe genommen. Gemeinsam berichten die jungen Leute über aktuelle Themen aus der Grenzregion Saarland/Lothringen/Luxemburg.
Die Artikel werden von den drei regionalen Tageszeitungen Saarbrücker Zeitung, Le Républicain Lorrain und Tageblatt gedruckt und zu den vier jährlichen Erscheinungsterminen der Jugendzeitung als Beilage mit der Wochenendausgabe veröffentlicht.
Gamescom mit SpielFabrique
SpielFabrique und das DFJW laden junge Menschen aus Deutschland und Frankreich zur Gamescom ein, um mit ihnen ein Blick hinter die Kulissen der internationalen Computer- und Videospielbranche zu wagen. Die Teilnehmenden erfahren auf der weltweit größten Gaming-Messe mehr über Berufsmöglichkeiten in der Spiele-Entwicklung und über die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Film
Semaine de la Critique auf den Filmfestspielen in Cannes
In Zusammenarbeit mit der Semaine de la Critique organisiert das DFJW deutsch-französische Workshops für Schüler:innen aus Deutschland und Frankreich. An mehreren Tagen schauen sich die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft Kurz- und Spielfilme aus dem offiziellen Filmwettbewerb an. Unter Anleitung von Filmkritiker:innen und Journalist:innen absolvieren die Teilnehmenden Seminare mit Kinobezug und schreiben eigene Filmkritiken – ein unvergessliches und bleibendes interkulturelles Erlebnis.

Französische Filmwoche Berlin
Das DFJW ist seit 2017 Partner der Französischen Filmwoche Berlin. Die Filmwoche zeichnet sich durch ein besonders hochwertiges und aktuelles Programm des französischen und frankophonen Kinos aus.
Die vielseitige Auswahl lockt junge Menschen in die Lichtspielhäuser und ermöglicht so lustige, emotionale und aufschlussreiche Begegnungen mit dem Nachbarland. Zudem bringt die Französische Filmwoche Kino-Betreibende, Lehrer:innen, pädagogische Fachkräfte, Regisseur:innen und Künstler:innen aus Deutschland und Frankreich zusammen.
Mit thematischen Workshops für Schüler:innen leistet das DFJW jedes Jahr einen Beitrag zum interkulturellen Austausch und zur grenzüberschreitenden Medienbildung.
Französische Filmtage in Tübingen/Stuttgart
Seit 2006 ist das DFJW Partner des Internationalen Festivals für frankophone Filme in Tübingen (Französische Filmtage Tübingen). Das Festival zeichnet sich durch eine umspannende und facettenreiche Filmauswahl des französischen Kinos aus.
Ziel der Kooperation ist es, den interkulturellen Dialog zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich zu fördern und das Interesse am französischsprachigen Film in der Region zu stärken.
Seit 2016 beteiligt sich das DFJW gemeinsam mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und UniFrance an der Vergabe des Verleihförderpreises in Höhe von 21.000 Euro.
Internationales Filmfestival in Braunschweig
Seit 2007 unterstützt das DFJW den Kinema-Preis beim Internationalen Filmfestival in Braunschweig. Der Preis wird von einer Jury aus fünf jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich vergeben. Er zeichnet ein deutsch- oder französischsprachiges Filmdebüt aus.
Ziel des KINEMA-Preises ist es,
- den Dialog zwischen jungen Filmliebhaber:innen aus Deutschland und Frankreich zu fördern,
- ein gegenseitiges Interesse an der Filmkultur des Partnerlandes zu entwickeln,
- Nachwuchs-Regisseur:innen zu unterstützen und sie in den Dialog mit jungen Menschen aus beiden Ländern zu bringen.
Der KINEMA-Preis wird gefördert vom Land Niedersachsen, dem DFJW, der Region Normandie und dem Pôle Image Haute-Normandie.
Festival international de Cinéma Marseille
Dank einer Kooperation mit dem Internationalen Filmfestival in Braunschweig und dem DAAC des Rektorats der Académie Aix-Marseille können Gymnasiast:innen aus Deutschland mit Unterstützung des DFJW am Festival international de Cinéma Marseille (FID) teilnehmen. Das FID bietet ein sorgfältig kuratiertes Programm von 150 Filmen für fast 25.000 Zuschauer:innen in Kinos, Theatern, Bibliotheken, Kunstgalerien und Hörsälen.
Theater, Kunst, Literatur und Musik
Cultures d'Avenir
Ausgewählte Nachwuchs-Künstler:innen mit Wohnsitz in Deutschland, Frankreich und Spanien treffen sich in Berlin, Paris und Barcelona und arbeiten in Workshops zusammen. Die Teilnehmenden sollen sich vernetzen und Synergien schaffen, dabei werden sie von Mentor:innen unterstützt.
Cultures d'Avenir wird zusammen mit dem Centre Pompidou in Paris, dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, dem Centre de Cultura Contemporània in Barcelona und mit Unterstützung der Allianz Foundation und des DFJW umgesetzt.

Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm
Das Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm richtet sich an junge Literaturübersetzende aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Die Teilnehmenden können so das Verlagswesen des Nachbarlandes kennenlernen. Die jungen Menschen arbeiten gemeinsam bei Workshops und unter Anleitung erfahrener Fachleute als deutsch-französische Übersetzende an ihren eigenen Projekten.
Das Programm wird vom DFJW in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Bureau international de l’édition française (BIEF) und Pro Helvetia umgesetzt.
Paris–Frankfurt Fellowship für junge Fachkräfte aus Buchhandel und Verlagswesen
Zwei Wochen lang haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich in Verlagshäusern, Buchhandlungen und Verteilerzentren in Frankfurt am Main, München, Straßburg und Paris fortzubilden und wichtige berufliche Kontakte zu knüpfen.
Das Paris–Frankfurt Fellowship ist eine Iniative des DFJW und seinen Kooperationspartnern, dem Internationalen Büro der Frankfurter Buchmesse, Pro Helvetia und dem Bureau international de l’édition française (BIEF).
Rock en Seine
Das DFJW ist Partner des jährlichen Open-Air-Festivals Rock en Seine. In Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Libération nahm das DFJW bereits an Gesprächsrunden zu jugendrelevanten Themen auf der „Let's Talk Stage“ des Festivals teil.
Fusion Concept Festival
Seit über 10 Jahren ist das DFJW Partner des Fusion Concept Festivals in Paris. Mit der Unterstützung des Hip-Hop-Festivals will das DFJW den Austausch künstlerischer Ausdrucksformen stärken und so zur Überwindung von Sprach- und Kulturbarrieren beitragen. Das DFJW organisiert unter anderem Gesprächsrunden, Residenzprogramme und Workshops zum interkulturellen Dialog durch Tanz.
Longevity Festival
Das Longevity Festival in Straßburg geht auf eine Initiative des gleichnamigen Vereins Longevity zurück, der die Kultur der Elektro-Musik in Deutschland und Frankreich fördern und allen Menschen zugänglich machen möchte. Das DFJW unterstützt das deutsch-französische Festival von Beginn an.
NABI: Musiktheater für den Frieden
Das NABI-Festival (Koreanisch für „Schmetterling“) ist ein Projekt des französischen Vereins Patrimoine et Histoire und von Momo e. V. Gefeiert werden der Frieden und die Freundschaft in Europa – und 2022 auch das 150. Bestehen des Fort Rapp in Reichstett. Während des Festivals gibt es Tanz-, Theater- und Musikaufführungen sowie Bühnendarbietungen. Es steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und wird vom DFJW unterstützt.
Online-Kunstmagazin Nautile: Kreativität ohne Grenzen
Auf Nautile können sich Einzelpersonen, Schüler:innen, Studierende, Künstler:innen und Lehrkräfte aus Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern individuell ausdrücken. Egal ob Musikstücke, Lieder, Videos, Fotos, Zeichnungen, Bilder, Texte, Gedichte, Theaterstücke oder Rezepte – alles ist willkommen!
Nautile ist ein gemeinsames Projekt der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), des Deutsch-Französischen Kulturrates (DFKR), ARTE und des DFJW. Es entstand im Zuge der Corona-Krise und war ursprünglich als virtueller Raum gedacht, um dort Erlebnisse und Eindrücke auf kreative Art und Weise während der Pandemie zu teilen. Seit Mai 2020 ist Nautile öffentlich zugänglich und mittlerweile weit mehr als nur Zeitzeugnis der Pandemie.
Young Euro Classic
Das Festival Young Euro Classic bring Jahr für Jahr die besten Jugendorchester aus der ganzen Welt in Berlin zusammen, darunter auch junge Musiker:innen aus Deutschland und Frankreich.
Die Partnerschaft des DFJW mit Young Euro Classic steht ganz im Zeichen des Plans zur Wiederaufnahme internationaler Jugendbegegnungen, den das DFJW im Zuge der Corona-Pandemie initiiert hat.
Starke Stücke
Das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ zeigt seit 1994 ein vielseitiges Theaterprogramm für ein junges Publikum in der Rhein-Main-Region. Das Festival findet an verschiedenen Orten wie Gemeinschaftszentren und Jugendclubs, Schulen und Theatern statt. Seit 2009 steht es unter der Schirmherrschaft der KulturRegion FrankfurtRheinMain, die das Projekt mitorganisiert.
Als langjähriger Partner von „Starke Stücke“ möchte das DFJW den Dialog zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich fördern und deren Interesse für Theaterkunst und Dramaturgie wecken. Denn Theater bietet die Möglichkeit, Grenzen und Barrieren zu überwinden und Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen.
Märchenland: Auf der Suche nach gemeinsamen Wurzeln durch Märchen und Legenden
Das DFJW unterstützt das deutsch-französische Festival „Märchenland“. Märchenstunden werden dabei von professionellen Märchenerzähler:innen angeleitet und von Politiker:innen vorgelesen. Angefangen von „narrativer Pantomime“ (theatralische Darstellung eines Märchens) über Fortbildungen zum Märchenvorlesen, Kamishibai-Lesungen bis hin zu Workshops: Alle Märchenformen haben ihren Platz bei Märchenland.
Kinder aus Deutschland und Frankreich begeben sich fast 2 Wochen auf eine märchenhafte Entdeckungsreise, bei der sie die Kultur und Sprache des Nachbarlandes kennenlernen. Der Höhepunkt des mehrtägigen Festivals ist eine Abschlussfeier im Europa-Park Rust.
Politische Bildung und Demokratie
Das DFJW und die die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) organisieren gemeinsam diverse Veranstaltungen und Projekte, die das Demokratieverständnis junger Menschen aus Deutschland und Europa fördern sollen.
Sport
DSJW unterstützt Olympia
2024 finden die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris statt. Um die Begeisterung für Olympia neu zu entfachen, fördert das DFJW deutsch-französische Projekte mit Schwerpunkt auf diese Großereignisse. Im Rahmen einer Sonderausschreibung arbeitet das DFJW gemeinsam mit der Deutsche Sportjugend (dsj) und dem Comité National Olympique et Sportif Francais (CNOSF).
Ökologie und Nachhaltigkeit
Der deutsch-französische Leitfaden „Die ökologische Transformation in interkulturellen Jugendbegegnungen“ entstand in Zusammenarbeit mit der Naturfreundejugend Deutschland und La Ligue de l’enseignement aus Frankreich. Er hilft Organisationen und Partnern, umweltfreundliche Austauschprojekte umweltfreundlicher zu gestalten.
Blaues Heft. Interdisziplinäres deutsch-französisches Projekt zur Sensibilisierung für Umweltfragen, Interkulturalität, Mobilität und Engagement
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Stadt Lille und dem Conseil d’Architecture, d’Urbanisme et de l’Environnement (CAUE) du Nord setzt das Goethe-Institut Lille mit Unterstützung des Conseil régional Hauts-de-France die 2013 begonnene Aktion „Blaues Heft“ fort. Bei diesem Projekt setzen sich junge Menschen mit Fragen rund um nachhaltige Stadtplanung und -entwicklung sowie Lebensqualität im urbanen Raum auseinander.
Das dritte Jahr in Folge veröffentlichen die Schüler:innen der 12. Klasse der Lise-Meitner-Gesamtschule Köln-Porz und des Lycée Pasteur in Lille auf der Internet-Plattform S-PASS Territoires der CAUE du Nord gemeinsam ein „Blaues Heft“. Darin geht es um den Umgang mit Wasser und strukturellen Wandel.